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Kachelöfen
 
 
 
 
 
 

 

Der Grundofen ist ein Speicherofen. Sein Feuerraum nimmt meist eine größere Menge Brennholz auf und ist direkt an einen schweren, feuerfesten Massekörper angebaut. Die Heizgase „durchströmen“ diesen Speicherblock und laden somit den Ofenkörper auf. Die Wärme wird als lang anhaltende Strahlung wohltuend abgegeben. Der Grundofen braucht länger (bis 3 Stunden), bis er reagiert; dafür bleibt er über viele Stunden warm.

 
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Der Warmluftofen kann schnell große Heizleistungen erzeugen. Der Feuerraum sowie die metallischen Nachheizflächen, durch welche die Heizgase zur „Abkühlung“ geleitet werden, stehen frei in der Ofenhülle. Kühlere Raumluft strömt in den unteren Bereich der Ofenhülle und erwärmt sich an den Heizflächen. Die so erhitzte Luft wird über Warmluftgitter oder Schächte in den Wohnbereich geleitet. Der Warmluftofen gibt schon wenige Minuten nach dem Anheizen seine Wärmeleistung ab, kühlt jedoch auch schneller wieder ab.

 
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Der Kombiofen ist eine Kombination aus den Systemen Warmluftofen/Grundofen. Ein frei stehender Feuerraum (gusseiserner Heizeinsatz) leitet seine Heizgase in einen gemauerten Speicherblock wie beim Grundofen. So wird eine schnellere Anheizreaktion in Verbindung mit einer langen Strahlungswärme ermöglicht. Alle Kachelofensysteme lassen sich selbstverständlich auch mit einer größeren Glastür zum Feuerraum ausstatten.

 
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©2018 Ralf Recker • Dienstag, 18. Dezember 2018